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AI+ Context Engineering Practitioner™

Was KI-Systeme wirklich gut macht, ist nicht allein der Prompt – sondern der gesamte Kontext, in dem sie arbeiten. Wer Kontexte gezielt strukturiert, erzielt präzisere, stabilere und nachvollziehbarere Ergebnisse.

Zentrale Themen

  • Kontexte für KI-Systeme strukturieren und gezielt steuern.
  • Prompt-Design in ein vollständiges Kontextsystem einbetten.
  • Kontextfenster, Rollenlogik und Informationsgewichtung sinnvoll nutzen.
  • Fehlerquellen reduzieren und stabile Ausgaben in generativen KI-Systemen sicherstellen.
  • Context Engineering in Entwicklung, Automatisierung und Analyse einsetzen.

Voraussetzung
Hilfreich ist ein Grundverständnis von KI, generativen Modellen und digitalen Prozessen. Tiefe technische Kenntnisse sind nicht erforderlich – auch Produkt- und Strategieprofis steigen direkt ein.

Zielgruppe
Besonders geeignet für Fachkräfte in Entwicklung, Data Science, Produktentwicklung und Innovation – sowie alle, die KI-Systeme strukturierter einsetzen und zuverlässigere Ergebnisse erzielen wollen.

Context Engineering wird zur Kernkompetenz für alle, die mit KI-Systemen professionell arbeiten. Wer Kontexte beherrscht, beherrscht die Qualität seiner KI-Ausgaben.

Kursinhalte
  • Context Engineering im Vergleich zu Prompt Engineering: der entscheidende Unterschied
  • Von einzelnen Prompts zu vollständigen Kontext-Pipelines: ein Paradigmenwechsel
  • Die vier Bausteine des Kontexts: Anweisungen, Wissen, Werkzeuge und Zustand
  • Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis in LLM-Systemen verstehen
  • Vorteile von Context Engineering: Relevanz, Konsistenz und Kosteneffizienz
  • Anwendungsfall: kontextsensitiver KI-Reiseassistent
  • Praktische Übung: Systemanweisungen und Gedächtnisstatus für einen rollenbasierten KI-Agenten entwickeln
  • Das W-S-C-I-Framework: Write, Select, Compress, Isolate – Überblick und Anwendung
  • WRITE: Agentenidentität, Persona, Leitplanken und Systemzustand definieren
  • SELECT: gezielte Datenabfragen und Metadatenfilterung umsetzen
  • COMPRESS: Zusammenfassungen, Token-Budgets und automatische Verdichtung anwenden
  • ISOLATE: Kontextgrenzen, Zugriffsschutz und Fokussierung sicherstellen
  • Erweiterte Abrufmuster: hybride Suche und semantisches Chunking
  • Fallstudie: Gedächtnisstrategie von ChatGPT und Claude
  • Praktische Übung: Kontextauswahl und -komprimierung mit LangChain/LlamaIndex implementieren
  • Die vollständige Kontext-Pipeline von der Eingabe bis zur Antwort-Aktualisierung
  • Retrieval-Augmented Generation (RAG): Architektur und Funktionsweise im Detail
  • Vektordatenbanken einsetzen: Pinecone, Chroma und Einbettungsmodelle
  • Grounding-Probleme erkennen: Halluzinationen, Context Poisoning und Ablenkung
  • Lösungsansätze: Reranking, Provenance-Tracking und Context Forensics
  • Fallstudie: Anthropics Multi-Agent Researcher (MAR)
  • Praktische Übung: RAG-Pipeline mit Vektorsuche und fundierten Antworten aufbauen
  • Kosteneffizienz durch gezielte Token-Nutzung in Kontext-Pipelines verstehen
  • Skalierungskonzepte und das Model Context Protocol (MCP) im Überblick
  • Datenschutz und Compliance: PII-Erkennung, Schwärzung und Zugriffskontrolle
  • Kontextkonflikte auflösen und konsistente Modellausgaben sicherstellen
  • Multimodale Eingaben verarbeiten: Dokumente, Tabellen und Videotranskripte
  • Unternehmensbeispiele: Walmart „Ask Sam“ und Morgan Stanley Knowledge Assistant
  • Hands-on: rollenbasierte Kontextfilterung und sicheren Datenabruf umsetzen
  • Wie sich Unternehmensprozesse in strukturierte KI-Kontextflüsse überführen lassen
  • Aufbau von Kontextflussdiagrammen (CFDs) und automatisierten Workflow-Architekturen (AWA)
  • Das W-S-C-I-Modell mit No-Code-Plattformen umsetzen (n8n, Make, Zapier)
  • Vorlagen entwickeln, die gleichbleibend strukturierte KI-Antworten liefern
  • Praxisbeispiel: KI-gestützter Assistent im Kunden-Onboarding-Prozess
  • Unternehmensbeispiele: Airbnb-Supportautomatisierung und HSBC-Kreditvergabe
  • Hands-on: eigenen Kontextablauf mit No-Code-Orchestrierung aufbauen
  • Anforderungen an Context Engineering in stark regulierten Umgebungen
  • Gesundheitswesen: KI-Diagnoseunterstützung und sichere Isolation sensibler Patientendaten
  • Finanzsektor: Marktauswertungen, Compliance-Reports und Tool-gestützter Kontext
  • Recht und Bildung: gezielte Dokumentrecherche und individuell angepasster Lernkontext
  • Risiken adressieren: Context Poisoning erkennen und Kontextkonflikte bereinigen
  • Persistenter Agentenspeicher für komplexe, mehrstufige Aufgaben einsetzen
  • Praxisbeispiele: Activeloop im IP-Recht und Five Sigma in der Versicherungsbranche
  • Grenzen einzelner Agenten: Kontext-Explosion als Skalierungsproblem verstehen
  • Aufbau und Logik von Multi-Agent-Systemen (MAS) mit Kontextisolierung
  • Klare Rollenteilung: Router, Planer und ausführende Agenten im MAS
  • Effiziente Kontextweitergabe von Agent zu Agent
  • Steuerungsmechanismen, Governance-Regeln und Sicherheit im agentenübergreifenden Betrieb
  • Verantwortungsvoller KI-Einsatz: Bias-Kontrolle, Fairness und Nachvollziehbarkeit
  • Unternehmensbeispiele: IBM Watson Orchestrate und Enterprise Context Orchestrators
  • Berufliche Perspektiven: Context Architect und Spezialist für KI-Governance
  • Projektüberblick: Konzeption und Aufbau eines kontextsensitiven Multi-Agent-Systems
  • Umsetzung: Query Router, Finanzberechnungen und Policy RAG mit n8n entwickeln
  • Ergebnisse präsentieren, Feedback integrieren und das System weiterentwickeln
  • Abschlussbewertung erfolgreich abschließen und AI+ Context Engineering™-Zertifizierung erhalten

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